28.03.2026 Achtung Zeitumstellung, erhöhte Wildunfallgefahr!

Mit der Zeitumstellung beginnt wieder für viele Verkehrsteilnehmer und viele Wildtiere eine gefährliche Phase des Jahres.

Die Unfallgefahr mit Wild steigt nach der Zeitumstellung, weil der morgendliche Berufsverkehr plötzlich wieder in die Dämmerung fällt — genau in die aktive Zeit vieler Wildtiere. Zusätzlich sind im Frühjahr viele Tiere unterwegs, weil sie nach Nahrung suchen und ihre Aktivitätszeiten rund um Sonnenauf- und -untergang liegen.

Wenn die Uhr auf Sommerzeit springt, verschiebt sich unser Alltag sofort, die Tiere aber nicht. Dadurch treffen Autos früher am Morgen auf mehr Wild, besonders in ländlichen und waldnahen Gebieten.

Das bedeutet: mehr Wildtiere auf den Straßen, besonders in den Morgen- und Abendstunden!

 

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 So schützt du dich:

  • In Wald- und Feldnähe das Tempo reduzieren.
  • Blick in die Ferne, leuchtende Augen am Straßenrand bedeuten: Fuß vom Gas!
  • Abblenden & Hupen, wenn Wild auf der Fahrbahn steht.
  • Nicht ausweichen! Lieber kontrolliert bremsen, denn Ausweichmanöver enden oft schlimmer.
  • Auf Wildwechsel-Schilder achten und bei Sichtung eines Tieres sofort bremsbereit sein.
  • Mit mehreren Tieren rechnen! Rehe und Wildschweine kommen selten allein.

Tipps für das richtige Verhalten nach einem Wildunfall haben wir dir hier zusammengestellt <WILDUNFALL>