30.08.2025 – Kleiner Rückblick als Video

Liebe Tierfreunde,

heute möchten wir euch zeigen, was der Grund dafür war, dass ihr nicht soviel von uns gesehen habt.

Wir hatten neben der Rehkitzsuche auch sehr viele verletzte Wildtiere und verwaiste Tierkinder zu versorgen.

Dennoch möchten wir uns bei euch für jegliche Unterstützung bedanken.

Wir danken auch den anderen Tierschutz-Organisationen, sowie den tollen Päppelstellen für eure unermüdliche Arbeit, wir alle haben zusammengehalten und großes geleistet.

 

Vielen Dank! 


 

02.08.2025 – Eichhörnchen-Notfall in Hesel

In Hesel ereignete sich vergangene Woche ein besonderer Einsatz: Drei Eichhörnchenbabys fielen aus großer Höhe aus ihrem Nest. Da die zuständige Päppelstelle von Daniela bereits ausgelastet war, übernahmen wir die Koordination und den Kontakt zum Finder.

Christoph Bruns, Betreuer der Jugendpflege Hesel, berichtete, dass die Kinder die Tiere beim Spielen entdeckt hatten. Sie reagierten sofort, hielten die Jungtiere warm und informierten ihren Betreuer. Eine Rückführung zur Mutter war leider nicht möglich. Ein Tier verstarb, ein weiteres war verletzt, zwei konnten jedoch gerettet werden.

Die Kinder der Jugendpflege durften den beiden überlebenden Hörnchen Namen geben: Stella und Chris. Beide entwickeln sich inzwischen sehr gut und nehmen kontinuierlich an Gewicht zu.

Eine Besonderheit: Daniela wird gemeinsam mit Christoph die spätere Auswilderung begleiten. Da die Tiere in einer schönen Umgebung geboren wurden, kehren sie nach ihrer Aufzucht dorthin zurück.

Unser Dank gilt den Kindern der Jugendpflege Hesel, deren aufmerksames und umsichtiges Handeln wesentlich zum Überleben der Tiere beigetragen hat.


 

08.05.2025 – Kaninchenbau im privaten Garten ausgehoben

Gestern erreichte uns ein Anruf bezüglich eines Wildkaninchenbabys, das dringend Hilfe benötigte. Das Tier wurde von einer jungen Frau aufgenommen, nachdem es im Rahmen von Gartenarbeiten aus einem Kaninchenbau geborgen wurde. Leider überlebten zwei weitere Jungtiere den Vorfall nicht.

Dieser Fall verdeutlicht, wie wichtig Empathie und Rücksichtnahme gegenüber Wildtieren, insbesondere während der Brut- und Setzzeit, sind. In dieser sensiblen Phase benötigen viele Tiere besonderen Schutz, da Störungen schwerwiegende Folgen haben können.

Die Finderin brachte das überlebende Kaninchen umgehend zum Tierarzt. Das Kaninchenmädchen befindet sich nun in unserer Obhut und wird von uns weiter versorgt und aufgepäppelt. Wir setzen alles daran, dass es sich gut entwickelt.

Wir danken der Finderin für ihr schnelles und engagiertes Handeln.


 

04.05.2025 – Einzelnes Entenküken aufgenommen

Vor kurzem wurde ein kleines Entenküken ganz allein und ohne seine Familie von einer Anwohnerin gefunden. Da weit und breit kein Elterntier oder Geschwister in Sicht waren, haben wir das Küken aufgenommen und liebevoll versorgt.

Nach einer kurzen Zeit bei uns konnte das Entlein schließlich an eine vereinsnahe Person vermittelt werden, die bereits Erfahrung mit der Aufzucht von Enten hat und aktuell Küken ähnlichen Alters betreut.

So hat das kleine Entenküken nun Anschluss gefunden und kann gemeinsam mit seinen neuen Gefährten groß werden. Wir freuen uns sehr über dieses glückliche Ende!


 

02.05.2025 – Acht Rattenbabys werden gepäppelt

Heute möchten wir euch von acht kleinen Rattenbabys berichten, die kürzlich bei uns abgegeben wurden. Die winzigen Fellnasen waren zu Beginn noch etwas schüchtern und mussten erst einmal aufgepäppelt werden. Mit viel Liebe, Fürsorge und leckerem Futter entwickeln sie sich nun prächtig und werden von Tag zu Tag neugieriger.

Sobald die Kleinen alt genug und gesund sind, suchen wir für sie liebevolle neue Zuhause.


 

01.04.2025 – Kaninchen

Liebe Tierfreunde,

heute möchten wir euch unseren neuesten Schützling vorstellen: Am Dienstag wurde uns ein kleines Kaninchenmädchen gebracht. Sie hat den Anschluss an ihre Familie verloren, da sie von einer Katze weggetragen wurde. Eine Rückführung zu ihrer Familie war leider nicht möglich.

Auf den ersten Blick wirkt sie wie ein Wildkaninchen, doch bei genauerem Hinsehen könnte es sich auch um ein wildfarbenes Hauskaninchen handeln – wir werden das weiter beobachten. Die Finder haben Anwohner in der Umgebung befragt, um einen möglichen Besitzer auszuschließen. Glücklicherweise hat die Katze ihr keine Verletzungen zugefügt.

Trotzdem wäre es für die Kleine bei ihrer Familie besser gewesen: Dort hätte sie von ihrer Mutter lernen und mit ihren Geschwistern kuscheln können – all das können wir ihr leider nicht ersetzen.

Ein Appell an alle Tierhalter:
Bitte denkt in dieser wichtigen Zeit an die Wildtiere und achtet darauf, eure Haustiere entsprechend zu beaufsichtigen. Besonders jetzt, wo die Wildtiersaison in vollem Gange ist, stehen viele Pflegestellen bereits unter enormem Druck.

Die Versorgung von Tierkindern ist zeitintensiv: Ein Jungtier, das mit Milch aufgezogen werden muss, benötigt etwa 8-mal täglich 15–20 Minuten Pflege – bei verletzten Tieren oft noch mehr. Da es selten bei einem einzigen Tier bleibt, könnt ihr euch vorstellen, wie viel Arbeit und Engagement unsere ehrenamtlichen Pfleger leisten.

Leider erleben wir auch immer wieder traurige Fälle, in denen Tiere mit vermeidbaren Verletzungen zu uns kommen oder es nicht schaffen. Das bricht uns jedes Mal das Herz.

Vielen Dank für eure Unterstützung und euer Verständnis!