WirWunder: Spenden bis 50 EUR werden am 06.09.24 von der LzO verdoppelt

Spenden bis 50 EUR werden am 06.09.24 von der LzO verdoppelt!

Die Landessparkasse zu Oldenburg macht über ihr Regionalportal WirWunder LzO eine Verdoppelungsaktion für die tollen Projekte aus der Region. Unser Projekt „Wildtierrettung „Wilde Herzen“ Ammerland e. V. sucht Unterstützung“ ist natürlich hier auch dabei! 

Die Verdoppelungsaktion läuft von Freitag, 06. September 2024, 09:00 Uhr bis Freitag, 06. September 2024, 23:59 Uhr und die Sparkasse gibt zu allen Einzelspenden (bis zu 50,00 €)* nochmal den gleichen Betrag dazu.

Wenn du also bpsw. 25 EUR spendest verdoppelt die LzO diese Spende und der Verein profitiert von 50 EUR (sofern der Budget Topf nicht aufgebraucht ist!).

Über deine Unterstützung würden wir uns *sehr* freuen.

Der Link zu unserem Projekt lautet https://wirwunder.de/projects/141198

Deine Wildtierrettung „Wilde Herzen“ Ammerland e. V.

 


 

20.08.2024 – Gemeldete desorientierte Amsel

## Nächtlicher Notruf: Polizei und Wildtierrettung im Einsatz

In der Nacht vom 20.08.2024 erreichte uns um ca. 2:00 Uhr ein Anruf der Polizei auf unserem Vereinstelefon. Während ihrer Nachtstreife entdeckten die Beamten eine kleine Amsel, die offensichtlich Hilfe benötigte. Sie bewegte sich unkoordiniert und schien desorientiert zu sein.

### Schnelle Reaktion und trauriger Ausgang

Wir vereinbarten, uns auf halbem Weg zu treffen, da die Polizei ohnehin in der Gegend unterwegs war. Leider verschlechterte sich der Zustand der Amsel rapide, und sie verstarb kurz darauf. Trotz des traurigen Ausgangs möchten wir uns herzlich bei den engagierten Polizisten bedanken, die das Tier bemerkten und sich fürsorglich darum kümmerten.

### Ehrenamtliches Engagement rund um die Uhr

Als Vollberufstätige leisten wir diese Arbeit ehrenamtlich. Viele Menschen unterschätzen den Aufwand, der dahintersteckt. Wir sind zu jeder Tages- und Nachtzeit einsatzbereit, was oft zu kurzen Nächten führt. Die Mitarbeit der Finder spielt dabei eine entscheidende Rolle, nicht nur für uns, sondern auch für andere Vereine und Tierpfleger.

### Dank an unser Netzwerk

Ein besonderer Dank gilt auch den anderen vernetzten Vereinen und Pflegestellen, mit denen wir hervorragend zusammenarbeiten. Ihr alle leistet großartige Arbeit!

### Hintergrundinformation: Usutu-Virus

Der beschriebene Fall könnte mit dem Usutu-Virus in Verbindung stehen.
Weitere Informationen  unter:

– [Wikipedia: Usutu-Virus]
– [NABU: Usutu-Virus bei Vögeln]


 

18.08.2024 – Kleiner Igel im Kellerschacht gefangen

Vielen Dank an die Rasteder Igelhilfe, die „Piet“, den Igel, aufgenommen hat. Der Kleine war anscheinend mehrere Tage im Kellerschacht gefangen, bis wir ihn fanden. Jetzt wird er von Saskia Oltmanns gesund gepflegt, die trotz Aufnahmestopp nicht zögerte, ihn aufzunehmen.

Vielen Dank für euren Einsatz!

 

Ihr wart seine Rettung, denn es geht ihm wirklich nicht besonders gut. 

Es ist immer schön zu wissen, dass wir auf andere Wildtierpflegestellen zugreifen können und miteinander arbeiten, um uns gegenseitig zu helfen. 🍀

Auf den Bildern seht ihr, dass selbst ein schmales Kellergitter ausreicht, damit sich Tiere verfangen.

Bitte schaut regelmäßig nach oder sichert solche Stellen ab; es kann Wildtieren das Leben retten.


 

12.08.2024 – Kormoran mit Verdacht auf Schussverletzung

Am Samstag (10.08.24) erhielten wir einen Anruf von der Polizei mit der Bitte, uns um einen verletzten Kormoran zu kümmern, der möglicherweise angeschossen wurde. Der Vogel befand sich verletzt bei den Findern auf der Auffahrt.

Die Finder hatten das Tier bereits gesichert, während wir ein Tiertaxi und eine Pflegestelle organisierten. Über unsere WhatsApp-Gruppe informierten wir über das Schicksal des Tieres. Nach einiger Zeit fanden wir beides: Claudia holte den Kormoran bei den Findern ab und brachte ihn zu Alida, einer sehr erfahrenen Pflegestelle. Vielen Dank für euren Einsatz!

Ihr wart die Rettung des Tieres, das sich in keinem guten Zustand befindet. Eine frische Schussverletzung konnte jedoch ausgeschlossen werden. Wir drücken dem schönen Kormoran die Daumen für seine Genesung.

 


 

10.07.2024 – Jungkrähe mit deformierten Fuss

Am Sonntag (07.07.24) wurde uns eine junge Krähe gemeldet, die humpelte und nicht fliegen konnte.

Der Vogel wurde gesichert, da er einen deformierten Fuß hatte, möglicherweise seit dem Schlüpfen. Da es sich um ein Jungtier handelt, versuchen wir nun, den Fuß durch Bandagieren in die richtige Position zu bringen.

  

Durch das Bandagieren kann der Vogel seinen Fuß zumindest wieder nutzen und laufen. Ohne Bandage tritt er auf den Fußrücken auf, was kaum funktioniert. Bereits nach einem Tag konnten wir eine positive Veränderung feststellen.

Es wird noch einige Tage dauern, bis wir sehen können, ob alles wieder gut wird. Siehe Fotos. Dem Vogel geht es gut, und wir hoffen das Beste. Drückt unseren Schützlingen weiterhin die Daumen.


Wenn dir unsere Arbeit gefällt und du uns mit einer Spende helfen möchtest, dann würden wir uns sehr freuen:
PayPal: wildtierrettung-ammerland@web.de
Volksbank Oldenburg eG
IBAN: DE 25 280 618 2200 1452 89 00
BIC: GENODEF1EDE

07.07.2024 – Entenküken-Aufzucht: Einblick in ein Auswilderungsprojekt

Wir freuen uns, dir einen Einblick in unser aktuelles Entenküken-Projekt zu geben.:-)

In ihrem vorübergehenden Gehege bereiten sich die bezaubernden Küken auf ihre bevorstehende Auswilderung vor.

Erfolgreiche Zusammenarbeit im Tierschutz

Unser Verein ist stolz auf die engagierten Menschen, die uns unterstützen. Durch die enge Vernetzung mit Tierschützern und Jägern können wir gemeinsam Großes bewirken. Ein besonderer Dank gilt Claus Pülscher, der vielen unserer aufgezogenen Tiere eine echte Chance auf ein freies, wildes Leben ermöglicht.

Vorbereitung auf die Freiheit

Wie im beigefügten Video zu sehen ist, geht es den Enten in ihrer derzeitigen Umgebung sehr gut. In den kommenden Wochen werden sie weiter auf ihr Leben in freier Wildbahn vorbereitet, bevor sich das Tor in die Freiheit endgültig öffnet.

 

 


Unterstütze unsere Wildtierrettung

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  • PayPal: wildtierrettung-ammerland@web.de
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    Volksbank Oldenburg eG
    IBAN: DE 25 280 618 2200 1452 89 00
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Mehr Informationen über unsere Projekte und Aktivitäten findest du auf unserer Homepage: https://wildtierrettung-ammerland.de/

Vielen Dank für deine Unterstützung!

 


 

30.06.2024 – Rebhuhn Gelege erfolgreich ausgebrütet

Vor fast genau einer Woche erhielten wir einen Anruf von einer aufmerksamen Frau. Eine Rebhuhn-Henne hatte ihr Leben verloren. Niemand wusste zu diesem Zeitpunkt, dass sie nur ihren Nachwuchs beschützte. Etwa zwei Stunden später wurde nachgesehen, warum sie dort saß. Das Gelege war zu diesem Zeitpunkt bereits etwa vier Stunden unbebrütet und dadurch ausgekühlt.

Wir entscheiden nicht, ob die Küken darin tot oder lebendig sind. Zuerst kommen sie in den Inkubator. Am nächsten Tag konnten wir beim Schieren (Durchleuchten) in zwei Eiern Bewegungen feststellen. Vorgestern war es dann soweit: Die Kleinen haben ihr Ei geknackt. Leider nicht alle selbstständig, aber auch da gehen wir einen Schritt weiter. Wenn die Küken nicht genug Kraft haben um die Schale selbst zu durchstoßen helfen wir etwas nach.

Ob man den Küken beim Schlüpfen helfen sollte wird unter Fachleuten häufig diskutiert. Die Verfechter sehen das Leben des Kükens, das sie retten können. Die Gegner sehen die Schlupfunterstützung als Eingriff in die natürliche Selektion: „Nur gesunde und starke Küken kommen aus dem Ei“.

Aus unserer Sicht war hier bereits das Mähwerk der Eingriff in die natürliche Selektion!

Sie benötigten nur einen kleinen Schubs ins Leben, und auch diesen gaben wir ihnen. Viele unserer aufgezogenen Enten würden ohne diese kleine Hilfe nicht leben.

Wichtig: Der richtige Moment, Erfahrung, Geduld und Feingefühl spielen eine große Rolle, denn man kann auch viel falsch machen und großen Schaden anrichten.

 

 

Fazit: Die 9 kleinen Rebhühner sind wohlauf! 🙂


 

25.06.2024 – Kurzer Besuch im Jagdrevier Petersfehn und Bloh (12 ha)

Aktuell fliegen wir die letzten Feldanmeldungen mit Mähterminen aus unserer Auftragsliste ab.
Der 1. und 2. Schnitt scheint, zumindest im Ammerland, weitgehend abgeschlossen zu sein.

Heute besuchten wir gemeinsam mit den zuständigen Jagdpächtern die Reviere Petersfehn und Bloh.
Aufgrund der geringen Flächengröße starteten wir arbeitnehmerfreundlich um 06:30 Uhr.

Drei kleine Flächen mit insgesamt 12 ha waren schnell erledigt. Auf einer Fläche wurden noch vier größere Kitze und zwei Ricken gesichtet, die durch eine sportliche Einlage der Jägerschaft aus dem Feld vergrämt wurden.

 

Auch wenn kein Wildtier unter einem Korb gesichert werden konnte, so ist die Information für den Maschinenführer bei der Mahd aber sicherlich trotzdem ein beruhigendes Gefühl.

 


 

24.06.2024 – Drohnen in Petersfehn, Hankhausen und Neusüdende

Am heutigen Morgen konnten wir erneut erfolgreich mit den Jagdpächtern zusammenarbeiten, um Flächen in Petersfehn, Hankhausen und Neusüdende vor der Mahd zu sichern. Insgesamt wurden 33,5 Hektar, verteilt auf 11 Flächen, sorgfältig abgesucht. Zwei Drohnen Teams waren hierzu aufgebrochen.
 
Nach knapp zwei relativ intensiven Monaten neigt sich die Kitzrettungssaison nun langsam dem Ende zu. Ein ungewohnter, aber willkommener Vorteil war, dass die Wecker diesmal nicht auf 03:30 oder 04:00 Uhr gestellt werden mussten. Stattdessen konnten wir ausschlafen und starteten erst um 06:30 Uhr mit einem Becher Kaffee am Feld.
 
Bei unserer Suche konnten wir erneut ein noch junges Rehkitz sichern. Die älteren Kitze, die wir antrafen, wurden aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters lediglich vergrämt, um sie aus dem Gefahrenbereich zu vertreiben.
 
 

 

23.06.2024 – Kitz in schlechten Zustand

Während der Brut- und Setzzeit erhalten wir täglich zahlreiche Notrufe. Hier eine Zusammenfassung eines besonders bewegenden Falls vom 23.06.2024
 
Ein aufmerksamer Spaziergänger entdeckte am Wegesrand ein Rehkitz, das offensichtlich Hilfe benötigte. Gemäß den Vorschriften informierten wir ihn zunächst den zuständigen Jagdpächter zu informieren. Dieser hat umgehend einer Entnahme und der weiteren Pflege zugetimmt.
 
Das etwa 2-3 Wochen alte Rehkitz war stark abgemagert und hatte ein verletztes Auge. Glücklicherweise befand sich die diensthabende Tierärztin (Tiernotdienst Ammerland) in der Nähe und war innerhalb weniger Minuten vor Ort. Nach gründlicher Untersuchung wurde das Kitz von der Tierarztpraxis W. Schomacker sogar kostenlos versorgt. Dafür einen herzlichen Dank!!!
 
Wir drücken die Daumen für seine Genesung!
 

### Wichtige Verhaltensregeln beim Fund von Wildtieren 
 
Besonders in den Monaten April bis Juni ist die Wahrscheinlichkeit hoch, auf Rehkitze zu treffen. Beachten Sie unbedingt folgende Regeln:
 
1. Kitze bleiben instinktiv an Ort und Stelle – das ist normal.
2. Die Mutter ist meist in der Nähe, auch wenn sie nicht sichtbar ist.
3. Warten Sie nicht auf die Rückkehr der Mutter, sie zeigt sich nicht in Anwesenheit von Menschen.
4. Rehkitze werden nur 3-4 Mal täglich von der Mutter aufgesucht, um sie vor Fressfeinden zu schützen.
5. Fiepen (Rufen) des Kitzes ist ebenfalls normal.
6. Bei Unsicherheit kontaktieren Sie den zuständigen Jagdpächter.
7. Nehmen Sie niemals ein Kitz einfach mit – das ist strafbar und dient keinesfalls dem Tierwohl!
8. Halten Sie Hunde während der Setzzeit an der Leine. („Hat der noch nie gemacht!“ ist hinterher kein Argument!)
9. Bleiben Sie auf den Wegen und verhalten Sie sich ruhig und respektvoll.
10. Bei versehentlicher Annäherung an ein Kitz entfernen Sie sich rasch, um Stress zu vermeiden.