Einblicke in die Vereinsarbeit? – Rückblick in Bildern

Mehr als 200 Fotos zeigen Euch, was wir jeden Tag für Tiere in Not tun. Diese Galerie spricht für sich selbst – ohne viele Worte, aber mit großer Wirkung.

Jede Aufnahme erzählt eine Geschichte von Hoffnung, Fürsorge und Engagement.

Lasst Euch berühren und inspirieren: Unsere Arbeit erklärt sich am besten durch die Augen derer, denen wir helfen.

Schaut rein, teilt das Erlebnis – gemeinsam sind wir stark für den Tierschutz!

 

*** Einige Bilder wurden am 13.10.25 entfernt da manche Menschen und/oder Organisationen auf Bildrechte an Wildtieren bestehen – auch wenn man ggf. an Vermittlung oder ähnliches beteiligt war. Wir freuen uns trotzdem das diesen Tieren, egal wo – geholfen werden konnte.

 


 

Igel Notfall? Hier gibt es erste Tipps

 


HINWEIS: Gerade zum Wintereinbruch sind immer so gut wie alle ehrenamtlichen Pflegestellen überlastet und gezwungen einen Aufnahmestopp auszurufen. Es gibt leider keinen Notdienst oder staatliche Institution, welche euch bei Anruf ein Tier abnimmt oder sogar abholt. 

DEINE AKTIVE MITHILFE IST DAHER SEHR WICHTIG!


 

Igel sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützt! Du darfst allerdings verletzte, hilflose oder kranke Tiere aufnehmen, um sie gesund zu pflegen. Die Tiere sind unverzüglich freizulassen, sobald sie sich selbständig erhalten können.(§ 45 Abs. 5 BNatSchG)

Wann braucht ein Igel deine Hilfe?

  • Sichtbare Verletzungen
  • kranke Igel, welche erkennbar von Parasiten und/oder Eiern befallen sind 
  • Durchfall, Atemprobleme, Lähmungen, Bauchlage statt typischer „Igelkugel“
  • abgemagerte Igel die nach Wintereinbruch noch aktiv sind
  • verwaiste Jungtiere die tagsüber außerhalb des Nestes gefunden werden
  • Igelbabys (größe Hühnerei, schrumpeliges Gesicht) möglichst direkt sachkundigen Rat einholen!

Wenn du einen vermutlich hilfsbedürftigen Igel findest, notiere dir zuerst, wann und wo du ihn entdeckt hast, und wie viel er wiegt.
Verwende eine Küchenwaage um ein möglichst korrektes Ergebnis zu bekommen! 

Ein Igel mit 200 bis 400 Gramm erreicht den Winterschlaf kaum. 

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17.09.2025 – Taubenküken im Wunderburgpark Oldenburg

Am Montag entdeckten zwei junge Frauen im Wunderburgpark in Oldenburg ein zerstörtes Taubennest am Boden – vermutlich hatte der starke Wind es aus dem Baum gerissen. Im Nest lagen zwei kleine Taubenküken, eines war leider bereits verstorben. Von den Elterntieren fehlte jede Spur.

Es war kalt, nass und stürmisch, doch die beiden Helferinnen zögerten keine Sekunde: Trotz Wind und Regen blieben sie beim überlebenden Küken, wärmten es mit ihren Händen und schützten es liebevoll, bis ein Fahrer organisiert werden konnte.

Das Küken wurde schließlich von der lieben Miriam direkt am Fundort abgeholt und zur Stadttaubenhilfe Oldenburg e.V. gebracht, wo Alida es in ihre fürsorgliche Obhut nahm.

Laut Alida stehen die Chancen für das kleine Taubenkind gut – ein berührendes Beispiel dafür, wie viel Mitgefühl und Einsatz bewirken können.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für ihre Zeit, ihr Engagement und ihr großes Herz.

Solche Momente schenken Hoffnung und zeigen, wie wertvoll jede Hilfe ist.


 

11.09.2025 – Kleines Hasenbaby von Hund aufgespürt

Vor einigen Tagen erreichte uns ein Notruf: Ein kleines Hasenbaby war in Gefahr, ein Hund hatte es in einem Garten aufgespürt und herausgeholt.

Zum Glück reagierten die Finder sofort und machten sich trotz des langen Weges mitten in der Nacht auf den Weg zu uns, damit das Jungtier eine Chance auf Leben bekommt.

 

Die erste Nacht war schwer für den Kleinen. Unter Schock, erschöpft und verängstigt lag er still da.

Doch schon am nächsten Tag begann er munterer zu werden: Er öffnete sich langsam, wurde wacher und neugieriger, und seine Lebensgeister kehrten zurück.

Heute darf er bereits bei Tamara auf einer liebevollen Pflegestelle sein – gemeinsam mit anderen Artgenossen. Dort wächst er nun behütet auf, bis er irgendwann stark genug ist, um zurück in die Freiheit zu kehren.


 

01.09.2025 – Schwer atmende Igeldame

Heute wurde ein geschwächter Igel zu uns gebracht und zunächst kurzzeitig aufgenommen. Er zeigte starke Atembeschwerden, daher wurde er auf Wärme gelegt, von Zecken befreit und zur Schleimlösung inhaliert. Bereits nach kurzer Zeit besserte sich sein Zustand etwas. 

 

 

Anschließend konnte der Igel in die professionelle Obhut von Saskia von der Rasteder Igelhilfe übergeben werden, wo er nun weiter versorgt wird. Wir hoffen sehr auf seine baldige Genesung.

Leider erreichen uns derzeit viele Igel in sehr schlechtem Zustand. Viele dieser Tiere leiden still und werden oft nicht rechtzeitig gefunden. Wir möchten deshalb alle bitten, beim Spaziergang aufmerksam zu sein und auf unsere Wildtiere zu achten. 

Ein besonderer Dank gilt der Rasteder Igelhilfe für ihre wertvolle Arbeit und allen, die sich tagtäglich für den Schutz und die Rettung von Wildtieren einsetzen.

Viele Auffang- und Pflegestellen arbeiten aktuell unter enormem finanziellen Druck, da auch dort dringend Futter und Medikamente benötigt werden. Wenn ihr ein Tier dort abgebt und die Möglichkeit habt, ein paar Euro zu spenden, denkt bitte an die Menschen, die tagtäglich Großes leisten und oft bis an die Grenzen ihrer Kraft gehen, um ihre Schützlinge zu versorgen.

 


 

01.09.2025 – Unterkühltes Kaninchenbaby

Gestern wurde ein wenige Tage altes Kaninchenbaby gefunden – unterkühlt und außerhalb seines Baus. Die Finder handelten richtig und brachten das Tier schnell in unsere Obhut. Leider verstarb das Kleine kurz nach seiner Aufnahme in einem warmen Bettchen.

Das Jungtier hatte körperliche Fehlbildungen und wurde vermutlich bereits von der Mutter aussortiert.

Solche Fälle gehören leider zum Alltag in der Tierschutzarbeit, auch wenn sie jedes Mal aufs Neue schwerfallen.

Wir danken den Findern für ihr umsichtiges Handeln und ihr Mitgefühl.

 


 

30.08.2025 – Kleiner Rückblick als Video

Liebe Tierfreunde,

heute möchten wir euch zeigen, was der Grund dafür war, dass ihr nicht soviel von uns gesehen habt.

Wir hatten neben der Rehkitzsuche auch sehr viele verletzte Wildtiere und verwaiste Tierkinder zu versorgen.

Dennoch möchten wir uns bei euch für jegliche Unterstützung bedanken.

Wir danken auch den anderen Tierschutz-Organisationen, sowie den tollen Päppelstellen für eure unermüdliche Arbeit, wir alle haben zusammengehalten und großes geleistet.

 

Vielen Dank!