28.02.2026 – Fünf Eichhörnchen Babys im abgestürzten Kobel (Papenburg)

Ein Herz für Eichhörnchenbabys!
 
Schaut bis zum Ende und erlebt den schönen Moment, in dem die Eichhörnchenbabys dank der richtigen Handlung gerettet werden konnten.
 
Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://youtube.com/shorts/oOAvj-xF1A4?feature=share
 
Am Sonntag den 28.02.26 um 12:15 Uhr erreichte uns ein Anruf. Bei Baumarbeiten wurde zu spät entdeckt, dass in einer Baumgabel ein tief sitzender Eichhörnchenkobel war.
 
Nach telefonischer Anweisung haben wir eine eventuelle Rückführung zum Muttertier besprochen. Das Unternehmen hat ihre Mitarbeiter am Mittag eine Pause einlegen lassen, um die Eichhörnchenbabys ihrer Mutter zurückzuführen. Trotz größter Bemühungen reichte die Zeit zunächst nicht.
 
Doch am Nachmittag, um 16 Uhr, sind wir nach Papenburg gefahren, der Kobel wurde uns übergeben und als der letzte Arbeiter vom Hof gefahren war, konnten wir mit der Rückführung beginnen. Die Jungtiere waren trotz der langen Wartezeit noch immer in einem sehr warmen Nest. Mit Wärmepads, einer Decke und viel Hoffnung haben wir den Kobel an einem Baumstumpf abgelegt und mit Eichhörnchenrufen über ein zweites Telefon die Mutter angelockt.
Es war ein langer, berührender Einsatz und wir sind unendlich dankbar. Die Rückführung war erfolgreich. Dieses Beispiel zeigt uns wieder, wie wichtig es ist, einen Notfall früh zu melden, damit Tiere rechtzeitig Hilfe bekommen.
 
Von Herzen danken wir der Firma Harders Dienstleistungen – Herr Dieter Harders und Herrn Uwe Jourdain, die diese schöne Rückführung erst möglich machten indem sie schnell Hilfe suchten.
 

In eigener Sache!!! 🙂

Sorry für die schlechte Bildqualität – wir wissen, dass das nicht „perfekt produziert“ aussieht.

Wir sind keine Influencer und haben kein hochpreisiges Video‑Equipment, sondern filmen einfach mit dem, was wir privat zur Verfügung haben – in diesem Fall ein Handy aus der Entfernung. Gleichzeitig war es uns wichtig, euch trotzdem daran teilhaben zu lassen, weil der Moment/Einblick für uns zählt und wir ihn gern mit euch teilen möchten.


 

 

UPDATE // AKTION: 05.02.2026 – Futteraktion für unsere heimischen Wildvögel in Edewecht

Update 06.02.2026

Liebe Ammerländer,

wir möchten uns bei euch allen für eure Spenden, das Teilen und Liken unserer Beiträge bedanken. Insbesondere danken wir euch für die zahlreiche Teilnahme an unserer gestrigen Veranstaltung und die Abholung von Wildvogelfutter.

Wir konnten insgesamt 360 kg Futter verteilen. Dies stellt eine erhebliche Menge für unsere Vögel dar, ist jedoch leider noch nicht ausreichend, da sie weiterhin auf eure Unterstützung angewiesen sein werden.

Wir hoffen, dass euch unsere Futterspenden-Aktion gefallen hat, denn uns hat es riesig Spaß gemacht, nette Leute an unserem Stand begrüßen zu dürfen.

Euer Team der Wildtierrettung
„Wilde Herzen“ Ammerland e.V.



🐦 Futteraktion für unsere heimischen Wildvögel

Am Donnerstag, den 05.02.2026
⏰ 8:00–12:00 Uhr
📍 Wochenmarkt Edewecht, Rathausstraße
Wir sind vor Ort und geben kostenlos Vogelfutter für unsere heimischen Wildvögel aus.
Der Winter ist für viele Vögel eine stille Herausforderung. Immer wieder erreichen uns Hinweise auf Vögel, die kaum noch Kraft haben. Oft fehlt nur eine kleine Hilfe, eine gefüllte Futterstelle, ein geschützter Platz, um Leben zu retten. 🐦💚

Dank eurer Spendengelder konnten wir hochwertiges, regionales Vogelfutter bei der Mühle Joosten in Edewecht einkaufen. Ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung und den Preisnachlass für unsere Aktion.

Damit diese Hilfe ankommt, brauchen wir euch:
Holt das Futter bei uns ab und bringt es dorthin, wo es gebraucht wird, in eure Gärten, auf Balkone und an ruhige Futterstellen.
Gemeinsam können wir unseren Wildvögeln durch diese kalte Zeit helfen.

Wir freuen uns auf euch!

Liebe Grüße
Euer Team der Wildtierrettung „Wilde Herzen“ Ammerland e.V.


 

29.12.2025 – „Jordy“ Graugans in Oldenburg

Am 18. Juli 2025 erreichte die Wildtierrettung Ammerland e. V. ein Einsatzhinweis der Polizei: Eine Graugans war an der Jadeschule von einem Auto erfasst worden. Kurz darauf meldete sich auch der Fahrer selbst. Noch bevor das Rettungsteam ausrücken konnte, kam die nächste Meldung – die Gans war weitergeflogen und wirkte unverletzt.(Instagram Post)

Im Laufe des Tages gingen zahlreiche Sichtungsmeldungen nicht nur bei lokalen Tierschutzvereinen, sondern auch bei Polizei, Feuerwehr und Stadt Oldenburg ein. Die Graugans, die später den Namen „Jordy“ erhielt, bewegte sich quer durch das Stadtgebiet, legte immer wieder kurze Flugstrecken zurück und suchte sich schließlich im Jordan-Quartier einen bevorzugten Aufenthaltsort, darunter den Stautorkreisel.

Über mehrere Wochen hinweg trafen kontinuierliche Hinweise von besorgten Bürgerinnen und Bürgern ein; viele versuchten selbst, Jordy einzufangen oder zu sichern, doch sie blieb stets wachsam und scheu. Eine engagierte Tierschützerin übernahm schließlich die regelmäßige Beobachtung und Versorgung vor Ort. In den letzten Wochen und Monaten gingen bei Polizei, Feuerwehr und Stadt Oldenburg wiederholt Anrufe wegen Jordy ein, oft aufgrund vermuteter Verletzungen, Gefahren auf Straßen oder scheinbar festgefrorener Situationen.

Am 25. Dezember 2025 gelang es einem gemeinsamen Team aus verschiedenen engagierten Tierschutzvereinen & Helfern endlich, Jordy sicher einzufangen. Nach einer kurzen Quarantänephase wurde sie zu Artgenossen in eine geeignete Unterbringung gebracht, wo sie sich schnell anfreundete. Ihr Gesundheitszustand ist stabil; lediglich einige Schwungfedern sind noch beschädigt. Ob sie künftig wieder vollständig flugfähig wird, wird sich nach der kommenden Mauser zeigen.

 

 

Die Wildtierrettung Ammerland e. V. dankt allen Beteiligten herzlich für die zahlreichen Hinweise, die Unterstützung vor Ort und das große Engagement für Jordy.

 

 

05.12.2025 – Tag des Ehrenamts

Tag des Ehrenamtes

Ehrenamtliches Engagement ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit bei der Wildtierrettung Wilde Herzen Ammerland e.V.

Es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und Zeit, Energie und Kraft einzusetzen, um Wildtieren in Not zu helfen – unabhängig von Tageszeit oder Witterung.

Unsere Ehrenamtlichen leisten tagtäglich Beeindruckendes:

  • Sie versorgen verletzte oder geschwächte Tiere.

  • Sie bringen verwaiste Jungtiere in Sicherheit und geben ihnen eine neue Chance.

  • Sie tragen dazu bei, der Natur etwas zurückzugeben, das mit Geld nicht aufzuwiegen ist.

Ohne dieses freiwillige Engagement wäre unsere Arbeit nicht möglich.

Zum heutigen Tag des Ehrenamtes möchten wir allen Helferinnen und Helfern, Fahrern, Pflegern, Findern, Unterstützern, Spendern, Mitgliedern und Mitdenkern herzlich danken.

#ehrenamt #edewecht #oldenburg #ammerland


 

19.10.2025 – Auffälliger junger Kranich in Bad Zwischenahn gemeldet

Am Sonntag erreichten uns mehrere Anrufe über einen einzelnen jungen Kranich, der auf dem Geländer der Karl-Jaspers-Klinik in Bad Zwischenahn gesichtet wurde.

 

Nachdem die Nachricht in unserer WhatsApp-Gruppe des Vereins geteilt wurde, in der sich mittlerweile viele engagierte ehrenamtliche Helfer austauschen, machten sich sofort zwei Personen auf den Weg, um die Situation vor Ort zu prüfen und das Tier bei Bedarf zu sichern.

Da der Vogel einen geschwächten Eindruck machte, wurde entschieden, ihn zu sichern – in der Hoffnung, dass es sich nicht um einen Fall der Vogelgrippe (H5N1) handelt und er aus anderen Gründen, etwa Erschöpfung, Verletzung oder Desorientierung, den Anschluss an seine Reisegruppe verloren hat. 

Erfolgreiche Sicherung (Danke @ Vincent!)

Nach der erfolgreichen Sicherung konnte der Kranich zur Vogelstation im Waloseum, einer Einrichtung der Seehundstation Nationalpark-Haus, in Norden gebracht werden.

 

Update vom 21.10.2025:

Leider wurde uns mitgeteilt, dass der Kranich eingeschläfert werden musste.
Ganz aktuell ist auch in den Medien vermehrt über H5N1-Fälle bei Kranichen zu lesen.

 


 

Einblicke in die Vereinsarbeit? – Rückblick in Bildern

Mehr als 200 Fotos zeigen Euch, was wir jeden Tag für Tiere in Not tun. Diese Galerie spricht für sich selbst – ohne viele Worte, aber mit großer Wirkung.

Jede Aufnahme erzählt eine Geschichte von Hoffnung, Fürsorge und Engagement.

Lasst Euch berühren und inspirieren: Unsere Arbeit erklärt sich am besten durch die Augen derer, denen wir helfen.

Schaut rein, teilt das Erlebnis – gemeinsam sind wir stark für den Tierschutz!

 

*** Einige Bilder wurden am 13.10.25 entfernt da manche Menschen und/oder Organisationen auf Bildrechte an Wildtieren bestehen – auch wenn man ggf. an Vermittlung oder ähnliches beteiligt war. Wir freuen uns trotzdem das diesen Tieren, egal wo – geholfen werden konnte.

 


 

09.10.2025 – Chihuahua „Butch“ nach Unfall vermisst

Ein Chihuahua ist während eines Spaziergangs nach einem tragischen Unfall spurlos verschwunden.
In Norden kam es zu einem schweren Unglück: Ein Rentnerpaar stürzte mit seinen Seniorenmobiles in den Berumerfehnkanal.

Mit an Bord war ihr kleiner Chihuahua „Butsch“, der vermutlich mit ins Wasser geraten ist. Seitdem fehlt von ihm leider jede Spur.

Hier geht’s zum Artikel auf Facebook -> https://www.facebook.com/share/p/1672AxXJN4/

Die Hundesuchhilfe Ostfriesland e.V. schaltete sich sofort ein.

Das engagierte Team suchte die Umgebung ab, legte Futterstellen an, verteilte Flyer und setzte sogar Pettrailer-Suchhunde ein – leider bislang ohne Erfolg.
Keine einzige Sichtung.

Die Trauer und Verzweiflung wachsen von Tag zu Tag. Um wirklich alle Möglichkeiten auszuschöpfen, wurden wir von der Wildtierrettung Ammerland hinzugezogen, um die umliegenden Maisfelder mithilfe einer Drohne mit Wärmebildkamera abzusuchen.

Am vergangenen Freitag machten wir uns gemeinsam mit dem Team der Hundesuchhilfe voller Hoffnung auf den Weg – doch auch diese Aktion blieb leider ohne Ergebnis.

 

Die Enttäuschung ist groß, aber wir geben die Hoffnung nicht auf.

Ein herzliches Dankeschön gilt der Hundesuchhilfe Ostfriesland – ihr seid mit unermüdlichem Einsatz, Empathie und Herzblut dabei.


 

17.09.2025 – Taubenküken im Wunderburgpark Oldenburg

Am Montag entdeckten zwei junge Frauen im Wunderburgpark in Oldenburg ein zerstörtes Taubennest am Boden – vermutlich hatte der starke Wind es aus dem Baum gerissen. Im Nest lagen zwei kleine Taubenküken, eines war leider bereits verstorben. Von den Elterntieren fehlte jede Spur.

Es war kalt, nass und stürmisch, doch die beiden Helferinnen zögerten keine Sekunde: Trotz Wind und Regen blieben sie beim überlebenden Küken, wärmten es mit ihren Händen und schützten es liebevoll, bis ein Fahrer organisiert werden konnte.

Das Küken wurde schließlich von der lieben Miriam direkt am Fundort abgeholt und zur Stadttaubenhilfe Oldenburg e.V. gebracht, wo Alida es in ihre fürsorgliche Obhut nahm.

Laut Alida stehen die Chancen für das kleine Taubenkind gut – ein berührendes Beispiel dafür, wie viel Mitgefühl und Einsatz bewirken können.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für ihre Zeit, ihr Engagement und ihr großes Herz.

Solche Momente schenken Hoffnung und zeigen, wie wertvoll jede Hilfe ist.


 

11.09.2025 – Kleines Hasenbaby von Hund aufgespürt

Vor einigen Tagen erreichte uns ein Notruf: Ein kleines Hasenbaby war in Gefahr, ein Hund hatte es in einem Garten aufgespürt und herausgeholt.

Zum Glück reagierten die Finder sofort und machten sich trotz des langen Weges mitten in der Nacht auf den Weg zu uns, damit das Jungtier eine Chance auf Leben bekommt.

 

Die erste Nacht war schwer für den Kleinen. Unter Schock, erschöpft und verängstigt lag er still da.

Doch schon am nächsten Tag begann er munterer zu werden: Er öffnete sich langsam, wurde wacher und neugieriger, und seine Lebensgeister kehrten zurück.

Heute darf er bereits bei Tamara auf einer liebevollen Pflegestelle sein – gemeinsam mit anderen Artgenossen. Dort wächst er nun behütet auf, bis er irgendwann stark genug ist, um zurück in die Freiheit zu kehren.


 

01.09.2025 – Unterkühltes Kaninchenbaby

Gestern wurde ein wenige Tage altes Kaninchenbaby gefunden – unterkühlt und außerhalb seines Baus. Die Finder handelten richtig und brachten das Tier schnell in unsere Obhut. Leider verstarb das Kleine kurz nach seiner Aufnahme in einem warmen Bettchen.

Das Jungtier hatte körperliche Fehlbildungen und wurde vermutlich bereits von der Mutter aussortiert.

Solche Fälle gehören leider zum Alltag in der Tierschutzarbeit, auch wenn sie jedes Mal aufs Neue schwerfallen.

Wir danken den Findern für ihr umsichtiges Handeln und ihr Mitgefühl.